In Fachkreisen wird die Frage des richtigen Steckers diskutiert, also ob derSchukostecker sicher genug ist oder durch einen sog. Wielandstecker ausgetauscht werden muss. Wir haben dazu den anerkannten (und allseits beliebten) Solarexperten Herrn Holger Laudely befragt und hier ist seine Meinung:

Wenn eine Schuko-Steckdose vorhanden ist und die technische Gestaltung des verwendeten Gerätes die geltenden Sicherheitsstandards einhält, ist die Nutzung zulässig. Wenn eine neue Steckdose gesetzt werden soll, empfiehlt die DGS die Steckverbindung nach DIN VDE 0628-1 (Wieland RST20i3).

Für die Sicherheit sorgt die im Stecker/Wechselrichter vorhandene selbstwirkende Freischaltstelle. Dadurch fließt nur dann Strom, wenn zugleich die Netzspannung ansteht. Zieht man den Stecker aus der Dose, wird der Stromfluss innerhalb von Millisekunden abgeschaltet.

Der Wechselrichterhersteller garantiert die Einhaltung der Sicherheitsstandard für steckbare Stromerzeugungsgeräte nach VED 0100 551. Sie erkennen das z. B. daran:

  • am Stecker ist der maximale AC-Strom des Gerätes in Ampere angegeben
  • das Solargerät ist mit dem VDE-Siegel für sichere Stromerzeugungsgeräte gekennzeichnet
  • Wechselrichter und Modul stammen aus deutscher Produktion
  • der Wechselrichter hält die VDE Norm AR 4105 ein

Wer noch mehr fragen möchte, hier auf der Seite „Fragen und Antworten“ findest Du weitere Fragen und die dazugehörigen Antworten: https://www.balkonkraftwerk.de/sicherheit/

Schukostecker am Balkonkraftwerk – JA oder NEIN

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